Illegaler Katzenhandel und Katzen-Diebstahl

Die BNN berichtete auf Initiative von uns und anderen Tierschützern schon des Öfteren über den illegalen Handel mit Katzen, Hunden und Kleintieren.

Auffällig sind die Inserationen der Tiere in überregionalen Anzeigenblättern, Angabe von Handynummer und Treffpunkt – oft im Dunkeln – an öffentlichen Orten, wie Autobahn-Raststellen, Bahnhöfe, usw. Also überall dort, wo man durch viele andere parkende Autos nicht auffällt. Meist warten diese Händler schon auf die Interessenten und kommen dann mit mehreren Körben in denen ach so süße Katzenbabies sitzen. Diese maunzen meist jämmerlich vor Hunger. Angesichts dieser Tierkinder werden die Interessenten schnell schwach und zahlen einen völlig überhöhten Betrag ohne Gegenleistung, wie Sie ihn beim Tierschutz in Form von Impfung und Entwurmung erhalten.

Danach stellt sich heraus, dass die Katzen unterernährt sind, voller Flöhe und Milben, dazu noch verwurmt oder gar mit Hautpilz infiziert. Offensichtlich wurden diese Katzen geklaut oder auf Bauernhöfen mitgenommen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Ihnen oder Bekannten ähnliches widerfahren ist und suchen Sie die Anzeige mit der Handynummer heraus.

Aus naheliegenden Gründen, wie z.B. Diebstahl, weisen wir darauf hin, die eigene Katze erst ins Freie zu lassen, wenn diese kastriert und tätowiert ist:

Kätzinnen sollte man in der Geschlechtsreife, also mit 5-6 Monaten kastrieren und Kater mit 7-8 Monaten. Da die Katze dann sowieso in Narkose ist, sollten Sie unbedingt die Tätowierung mitmachen lassen.

Auch sollten Sie Ihre Katze nachts nicht ins Freie lassen, gerade schön gezeichnete Katzen und Rassekatzen sind Diebstahl gefährdet.

Aber auch der Autoverkehr ist gerade nachts eine Gefahr, weil Tiere gerne ins Licht laufen, wenn sie geblendet werden.

Unser Tipp, damit die Katze abends auf der „Matte steht“:
Die beste und üppigste Mahlzeit sollte abends serviert werden.

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