18 Helfer, 7 Stunden Arbeit = 40 Schutzhütten

…was für eine tolle Aktion!!

Vielen, vielen Dank an alle Helfer, die uns bei der Hütten-Gaudi am 13.Oktober 2012 unterstützt haben!
Ohne die vielen helfenden Hände wären unsere Straßenkatzen jetzt noch nicht so gut vor dem anstehenden Winter geschützt! Über die Hilfe von so vielen Tierfreunden haben wir uns sehr gefreut! Für uns heißt es bis zur nächsten Hütten-Gaudi wieder mühevoll und zeitaufwendig Holz auf dem Sperrmüll sammeln, zusägen und bauen in der Garage…Wir hoffen auf eine große Beteiligung bei der Hütten-Gaudi 2013!!

Herzlichen Dank an die Firma Barié Stuckateurbetrieb!
Ohne die überaus großzügige Material-Spende im Wert von mehreren hunderten Euro der Firma Barié Stuckateurbetrieb aus Stutensee- Friedrichstal hätten wir diese Menge an Häuschen nicht in der knappen Zeit bauen können! Zudem haben wir die komplette Lagerhalle mit Maschinen und Werkzeug zur Verfügung gehabt!

Sogar die OSB-Platten haben wir in schon passend zurecht gesägten Teile erhalten. Was für eine Arbeitserleichterung! Hierfür danken wir der Firma Holzbau Breyer GmbH vielmals!

Hier noch ein paar Fakten:
– Jedes der 28 Schlafhäuser wiegt ca. 20 kg,
– Jedes der 12 Futterhäuser ca. 26 kg,
…das ergibt ein Gewicht von ca. 875 kg Material!
Wenn man grob berechnet, wie oft wir die Materialien bewegen mussten, u. a. Einkaufen, Abladen, Zusägen, einzelne Arbeitsschritte während dem Bauen, Ausfahren und Aufstellen der Häuser, usw. kommt man locker auf eine Summe von 4 Tonnen bewegtem Material!


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Bericht: Die Hütten-Gaudi beginnt

Noch vor dem eigentlichen Beginn um 10 Uhr trafen die ersten Helfer ein und legten voller Tatendrang mit der Arbeit los. Wir hatten Arbeitsinseln für die einzelnen Arbeitsschritte vorbereitet, damit die Häuschen-Produktion wie am Fließband laufen konnte.

Dank der schon vorgesägten Einzelteile und vom Kompressor angetriebenem Druckluft-Tacker ging die Montage der Häuschen sehr zügig. Unsere handwerklich begabten Männer Herr Bitter und Herr Hohmann erstellten das Grundgerüst und montierten die Seitenplatten an den Füßen. Die großen Bodenplatten und Deckel wurden angezeichnet und mit der Kreissäge exakt von Herrn Thirot ausgesägt. Das Befestigten und Einsetzen hat unser Christian Heberle schnell für sich entdeckt. Nach dem Montieren ging es für die Häuschen zum nächsten Arbeitsschritt: Innenauskleiden mit wärmendem Styropor. Unsere fleißigen Helferinnen um Anja Lawo in der Styropor-Ecke haben über 20 große Styroporkisten verarbeitet, die wir kostenlos von Firma Pink Elephant aus Durlach erhalten haben – vielen Dank dafür! Neben den Styroporkisten mussten über 20 Styroporplatten zurecht geschnitten und festgenagelt werden. Frau Thirot übernahm das Auskleiden der Häuschen mit PVC Boden. Dank der gespendeten PVC-Rolle sind die Häuschen jetzt viel leichter zu säubern. Peter Lawo und Jaqueline Hornung bildeten das Deckel-Team. Die beiden haben fast 40 Meter Dachpappe verarbeitet und die Innenhalterungen der Deckel befestigt. Petra Hohmann, Doro, Judith und Laura haben den Häuschen zuerst den schützenden Farblack, danach die wasserabweisende Bitumen-Farbe verpasst. Die Häuschen müssen dick damit gestrichen werden, da sie sonst umso schneller faulen und schimmeln.

Die gebildeten Arbeitsteams arbeiteten super Hand in Hand zusammen und bis zur Mittagszeit waren bereits 15 Schlafhäuser fertig!

Über das wärmende Mittagessen in Form von Gulascheintopf und vegetarischem Eintopf, welches von Familie Hornung gesponsert wurde, haben sich die Helfer sehr gefreut. Auch die Hefe-Teilchen von Astrid Barié kamen zum Kaffee gut an und waren schnell verputzt! Vielen Dank und ein großes Lob für die leckere Verpflegung!

Nach unserer Stärkung ging es mit vollem Elan weiter, denn auf dem Plan standen noch weitere 25 Häuser! Die Anzahl der benötigten Häuser wurde uns im Vorhinein von den Betreuern der Futterstellen mitgeteilt. Alle der 40 zu bauenden Häuser sind schon verplant gewesen.

Nach dem Bau von 28 Schlafhäusern stellten wir auf die um einiges größeren (und entsprechend schwereren) Futterhäuser um.

Nach 7 Stunden harter Arbeit standen wir total erschöpft, aber stolz und voller Freude vor einem Berg von Schutzhäusern.

Ann-Kathrin Hornung
Aktive des KatzenschutzVereins

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