Kastrationspflicht

BNN Bericht: Ein Katzenleben auf drei Beinen

Ein Katzenleben auf drei Beinen

Badische Neueste Nachrichten, Ausgabe Hardt,
18. August 2017, Fotocredit und Bericht © Natalie Nees

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Pressebericht BNN: “Karlsruhe verpflichtet Katzenhalter vorerst nicht zur Kastration von Tieren mit Freigang”

“Wildlingselend hält sich in Grenzen”

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Badische Neueste Nachrichten, Ausgabe Karlsruhe, 20. November 2015

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Endgültig! KEINE KASTRATIONSVERORDNUNG FÜR KARLSRUHE!!

Jahrelang geht unser Kampf bereits um die Kastrations-und Kennzeichnungsverordnung hier in Karlsruhe. Verloren!!!
Hunderte Gemeinden in Deutschland haben sie bereits, ganze Länder wie Österreich auch. Der erste Weg über die Polizeiverordnung ging bis zum Verwaltungsgericht. Knapp aber verloren haben wir vor Gericht. Damals sollte eine gesetzliche Grundlage her damit eine Verordnung möglich wird.

Dann kam eine Änderung im Tierschutzgesetz, welche den Weg öffnen könnte. Eine neue Hoffnung!

Abb.1: Tiga, mind. 16 Jahre alt. Eine von weit über 100 Katzen die in diesem Revier kastriert wurden. Mindestens 5. Generation im Freien geboren, verwildert. Hier leben viele alte Katzen. Wie man sieht sieht Tiga gut aus, auch heute noch. Nur via Wildkamera zu sehen.

Zwei Bedingungen müssen sein um eine Verordnung in Karlsruhe über das Tierschutzgesetz einzuführen. Hierzu wurden Gutachten in unseren Bereichen mit unseren Strassenkatzen durchgeführt. Ergebnis: unsere Strassenkatzen sind (selbstverständlich) kastriert, versorgt und in alten Revieren auch alt. Bedingung 1 für das Gesetz: die Katzen müssen in einem katastrophalen Zustand sein, sich wild vermehrend, sterbend sein.
Die Bestandstiere sehen natürlich nicht so aus, schließlich wird in Karlsruhe seit 30 (!) Jahren intensiv kastriert, unsere Pia Stumpf hat dafür den Landestierschutzpreis erhalten.

Zweiter Versuch: wir haben eine Vortrag vor dem Veterinäramt gehalten. Es ging über einen Bestand in einem sehr großen Gebiet und wie es aussehen würde wenn wir nicht gewesen wären. 2000-2014. Aber realistisch! Mit Literaturzitaten, wissenschaftlichen Hochrechnungen inklusive Abwanderungsraten… 5000 Katzen wären jetzt dort und in weiteren Gebieten, 6000 in dieser Zeit im Elend gestorben!

Aber jetzt kommt der Haken: Der Bestand muss nicht nur schlimm aussehen wie oben erwähnt. Selbst wenn sich ein neues Revier eröffnet bei dem die Tiere so schlimm aussehen… der Verein hat für Karlsruhe bewiesen, dass wir mit Kastrationen ganze Populationen in den Griff bekommen und zwar nachhaltig und tiergerecht. Das Gesetz sagt: wenn andere Maßnahmen nicht greifen, dann wäre es möglich eine Verordnung durchzusetzen.

Fazit: unsere jahrzehntelange Arbeit verhindert, dass wir über diesen Weg je eine Kastraverordnung über das aktuelle Tierschutzgesetz bekommen. Zuckerbrot und Peitsche. Ein Lob und die größte Enttäuschung für unsere Arbeit. Wir müssen weiter das Leid bekämpfen statt an der Wurzel das Leid verhindern zu können.

Frust, Enttäuschung, Tränen.

Luft holen, wir geben nicht auf… Wir werden weiterhin für unseren Strassies da sein, bei Wind und Wetter!

TV-Beitrag: Was tun mit verwilderten Katzen?

“Das SWR-Fernsehen in unserem Katzenrevier!” (Katharina Arnold)
Am Mittwoch, den 16.04.2014 strahlte die Landesschau Baden-Württemberg (SWR-Fernsehen) den Beitrag zum Thema Straßenkatzen und Katzenschutzverordnung aus.
Ein Einblick in unsere alltägliche Arbeit zum Schutz verwilderter Straßenkatzen und die Notwendigkeit einer Kastrationsverordnung für Katzen. Allein 40 Futterplätze im Stadtgebiet werden von unseren Mitstreitern betreut und mit Hilfe von Fotokameras überwacht. Zu einem dieser Futterplätze begleitete das SWR-Fernsehen unsere Mitstreiterinnen Katharina Arnold und Renate Leutloff.

 

 

Auch die Badische Neueste Nachrichten waren vor Ort und verfolgten das Geschehen aufmerksam: “Kamera ab” für Straßenkatzen“.

Stellungnahme: “Streuner mit Zuhause werden nicht kastriert”

Wir möchten Stellung nehmen zu dem am 16.01.2014 erschienen BNN-Artikel „Streuner mit Zuhause werden nicht kastriert“.

StreunermitZuhausewerdennichtkastriert_klein

Quelle: Badische Neueste Nachrichten, 16.01.2014

Dieser Artikel hat uns deshalb sehr enttäuscht, weil Herr Bürgermeister Wolfram Jäger sowohl mit fachlich nicht nachvollziehbaren Argumenten und Aussagen bezüglich der Zusammenarbeit mit dem KatzenschutzVerein, die nicht den Tatsachen entsprechen, ein falsches Bild der Situation abgibt. Dieses Bild erzeugt beim Leser den Eindruck, das kein Bedarf für eine Kastrationsverordnung besteht.
Lesen Sie dazu den Leserbrief von Sabine Jäger und Katrin Sütterlin.

Ein Auszug aus dem Leserbrief von Sabine Jäger (BNN, 29.01.2014):
[…] Herr Jäger stellt es so dar, als ob die Stadt Karlsruhe die treibende Kraft wäre für Kastrationsmaßnahmen herrenloser Katzen, durch seine Behauptung: „als nächster Schritt werden die herrenlosen Katzen eingefangen und kastriert, was wir im Übrigen gemeinsam mit dem Katzenschutzverein und dem Tierheim schon länger tun“. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch, denn der Katzenschutzverein engagiert sich aus eigener Initiative, z.B. aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung bzw. Betroffenen und hat sowohl finanziell, als auch personell alles allein zu bewältigen. Bei Problemen mit uneinsichtigen Katzenhalter stehen wir dann auch noch ohne Rechtsgrundlage und ohne unterstützende Behörde da und müssen dem Treiben chronischer Katzenvermehrer leider hilflos zusehen. Dadurch wird unser Engagement ad absurdum geführt. […] –>Leserbrief lesenEin Auszug aus dem Leserbrief von Katrin Sütterlin (BNN, 08.02.2014)
Auf der Webseite der Stadt ist zu lesen, dass Wolfram Jäger „die „Spaziergänge durch die abwechslungsreiche Karlsruher Kulturlandschaft“ genießt. Wäre er dabei im südlichen Europa unterwegs, würden ihm bei dieser Freizeitbeschäftigung sicher rudelweise Katzen folgen und ihn um Futter anbetteln. Man kennt diese Bilder aus dem Urlaub, aus dem Fernsehen. Aber doch nicht hier! Dass dies in Karlsruhe so nicht der Fall ist, ist nur dem aufopferungsvollen Handeln von Dutzenden Ehrenamtlichen zu verdanken. Ohne deren Zeit und Hingabe hätten wir eben diese südeuropäischen Zustände. Denn wenn man sein Tier nicht kastriert, und es läuft draußen herum, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich mit einem anderen, ebenfalls unkastrierten Tier paart. Das liegt in der Natur der Tiere. Und davor soll die Kastrationsverordnung schützen.[…] –>Leserbrief lesen

Pressebericht

Aktuell
Katzenschützer schlagen Alarm
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29. Mai 2013
2012
Das Leid endet nicht an der Gemarkungsgrenze Katzenschutzverein: Klage abgewiesen Wir wollen Klarheit
Badische Neueste Nachrichten (BNN),
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Badische Neueste Nachrichten (BNN),
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Badische Neueste Nachrichten (BNN),
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27. April 2012
Freiheit für Mieze und Kater hat ihren Preis
Badische Neueste Nachrichten (BNN), Ausgabe Karlsruhe,
24. April 2012

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Katzenschutzverein: Klage abgewiesen

Katzenschutzverein: Klage abgewiesen

Badische Neueste Nachrichten (BNN),
Ausgabe Karlsruhe,
11. Mai 2012

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Verhandlungstermin – Einführung einer Polizeiverordnung zur Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht

T E R M I N S A C H E
Wir brauchen Ihre Unterstützung

Wir kämpfen gegen das Elend der Straßenkatzen – Ohne Kastrationsverordnung ein Faß ohne Boden!

Unsere Klage
wegen der dringend notwendigen Einführung einer Polizeiverordnung
zur Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für frei laufende Katzen

kommt am Donnerstag, den 26. April 2012 um 10.00 Uhr
im Dienstgebäude des Verwaltungsgerichtes Karlsruhe,
Röntgenstraße 2a, 3.OG, Sitzungssaal 3 zur Verhandlung.

Liebe Tierfreunde, Leser und Spender – bitte unterstützen Sie uns durch Ihr Interesse oder sogar durch Ihre Teilnahme an diesem Verhandlungstermin.

Herzlichen Dank!