Tätowierung/Chip

Sicherheit für Ihre Katze

Traurige Bilanz:
90 % aller Fundkatzen kann der Tierschutz nicht zurückvermitteln!

Unzählige Katzen verlieren durch Verlaufen, Fenster- oder Balkonsturz jedes Jahr ihr Zuhause. Meist liegt eine sehr große Zeitspanne zwischen dem Verlust der Katze und dem Auffinden.

Wie gut, wenn diese Katze dann tätowiert ist und an ihren überglücklichen Besitzer zurückgegeben werden kann. Leider ist das bei fast 90 % aller Fälle nicht so.

Damit Ihre Katze – ob Auslauf- oder Wohnungstier – durch unglückliche Umstände nicht auch so ein Schicksal erleidet, empfehlen wir Ihnen dringend die Katze mit einer Ohrtätowierung und einem Microchip versehen zu lassen.

Wichtig: Ohne Registrierung bei einem (am besten bei Beiden) bekannten Haustierregister (wie TASSO und Deutsches Haustierregister) ist sowohl die Tätowierung als auch der Microchip nicht identifizierbar, da nicht mit dem Besitzer verknüpfbar.

Tätowierung:

Zur Tätowierung ist nur eine kleine Narkose notwendig. Idealerweise macht man dies bei der Kastration gleich mit, oder falls versäumt, eben danach. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist. Sprechen Sie möglichst bald mit Ihrem Tierarzt.

Leider stellen wir bei Fundtieren immer wieder fest, dass Tätowierungen verblasst sind oder nicht korrekt ausgeführt wurden, wodurch Ziffern fehlen. Es gibt also keine Garantie für eine lebenslange Lesbarkeit und dadurch Identifizierung des Tieres.

Microchip:

Laut Gesetzgeber nur für eine Auslandsreise beim Tier vorgeschrieben – aber dass sollten Sie Ihrer Katze nicht zumuten. Wenn Sie sich für einen Microchip entscheiden – dann bitte nur mit zusätzlicher Ohrtätowierung, denn der Chip ist bei Laien nicht bekannt. Wenn das dazugehörige Formular nicht an ein Haustier-Register gesandt wird, ist der Chip überhaupt nicht zu identifizieren bzw. zuzuordnen. Was bei der Tätowierung allerdings immer möglich ist, sofern lesbar und bei einem Haustierregister auf den Besitzer registriert. Es gibt auch die Möglichkeit bei dem ausführenden Tierarzt nachzufragen, sofern man diesen anhand der Ziffern- und Buchstabenkombination herausfindet und es die Praxis noch gibt.

Ein Problem bei der Lesbarkeit von Chips kann sein, dass diese rechts oder links der Halsseite unter die Haut geschoben wurden. Es muss also auf beiden Seiten mit dem Lesegerät geprüft werden. Unbedingt sollten Sie nach etwa 8 Tagen nochmal vom Tierarzt überprüfen lassen, ob der Chip unter der Haut verblieben ist, denn es kommt auch mal vor, dass ein Chip nach außen wandert.

 

FAZIT: Chip, Tätowierung und Registrierung bietet maximale Sicherheit.