Kurzportrait

Diese Organisation hilft uns, uns noch intensiver für den Tierschutz zu engagieren.

Wir sind ein gemeinnütziger Katzenschutzverein (Vereinsregister-Nr. 3091 Amtsgericht Karlsruhe – Steuernummer 35022/61297) mit ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Helfern.

Tätigkeitsschwerpunkte:

  • Kastration (300– 400 Katzen jährlich) (Lebend-Fallenaktionen)
  • Aufnahme von Fund-, Abgabe- und Unfalltieren und deren medizinische Versorgung Einrichtung von Futterstellen für kastrierte, wild lebende Katzen (derzeit um die 400 Tiere). Dies dient der Beobachtung von evtl. neu hinzukommenden Tieren und der Gesundheits- und Kastrationskontrolle.
  • Tiervermittlung: Wir vermitteln jährlich zwischen 150 und 200 Katzen
  • Politische Arbeit: Wir arbeiten auf politischer Ebene an der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für frei laufende Katzen ab dem 5.Lebensmonat und haben deshalb im September 2011 Klage beim Verwaltungsgericht Karlsruhe eingereicht.
Ehrenamtlichkeit:

  • Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich Benzin- und Telefonkosten werden von den Helfern selbst getragen – die Tierschutzarbeit findet neben Beruf und Familie statt – alle stellen ihre Zeit unentgeltlich zur Verfügung.
  • Wir sind rund um die Uhr an allen Wochentagen (auch an Wochenenden und Feiertagen) erreichbar und schreiten bei Bedarf (herrenlose Unfalltiere und/ oder schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz) sofort ein.

Gegründet haben wir uns aus der Einsicht heraus, dass es einer „aktiven“ Kastrationsarbeit in Karlsruhe und Umgebung bedarf, da wir ein rapides Anwachsen streunender, ehemaliger Hauskatzen beobachten und es zweifellos (bei aller Bescheidenheit) unserem Einsatz zu verdanken ist, dass das Problem nicht schon längst ganz andere Dimensionen angenommen hat. Das bedeutet, nicht abwarten, bis herrenlose, unkastrierte Tiere ins Tierheim gebracht werden, sondern bereits im Vorfeld handeln, also an allen Stellen, wo unkastrierte Katzenpopulationen auftauchen, Fallenaktionen durchführen, um der Vermehrung herrenloser, unkastrierter Tiere entgegenzuwirken. Diese verwilderten Katzen lassen sich nur mit sog. „Lebendfallen“ einfangen – in der Zeit zwischen 24:00 Uhr und 6:00 Uhr morgens. Mit dieser Leistung schließen wir eine Lücke, die ein herkömmliches Tierheim mit bezahlten Angestellten, die von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr arbeiten, nicht füllen kann. – Darüber hinaus haben wir es – leider ebenfalls steigende Tendenz – mit tierquälerischer Haltung von Tieren aus Haushalten psychisch beeinträchtigter Personen zu tun (Vermüllungssyndrom, Mietnomaden, Animal-Hoarding, Alkoholismus, Gewalt etc.). In diesen Fällen sind wir oftmals gezwungen, uns mit Polizei, Veterinäramt und/ oder Ordnungsamt Zugang zu den Wohnungen oder Häusern zu verschaffen. – Am Ende steht dabei immer die Aufnahme zahlloser Tiere, die meist einer Operation mit intensiv-medizinischer Nachsorge bedürfen, was sehr teuer und zeitaufwändig ist. – Am 14.11.2011 wurde Frau Pia Stumpf, der Begründerin des KatzenschutzVereins der Baden-Württembergische Tierschutzpreis verliehen. Mehr Infos

In Eigener Sache

Nach vielen erfolgreichen und aufreibenden Jahren ist Pia Stumpf davon überzeugt, dass Sie nun den Platz im Vorsitz frei machen muss um so die Zukunft des Vereines mit Weitblick zu fördern. Weiterhin wird sie uns als Ehren-Vorsitzende beratend zur Seite stehen und uns bei der Pflege schwer kranker und verunfallter Katzen, sowie bei vielschichtigen Tierschutzaktivitäten unterstützen (ausführlicher Bericht).

Seit Anfang 2014 freuen wir uns unseren neuen dritten Vorstand Daniela Ott begrüßen zu dürfen. Daniela Ott kennt den Tierschutz aus ihrer aktiven Mitarbeit in unserem Verein seit vielen Jahren und wird Renate Leutloff (1.Vorstand) und Sabine Jäger (2.Vorstand) nun auch bei den vielfältigen Vorstandsaufgaben unterstützen.